Ihren Harndrang in den Griff bekommen

Häufiges Wasserlassen kann für die Betroffenen sehr belastend sein: Sie sind ständig auf der Suche nach einer Toilette und müssen diese auch häufig in der Nacht aufsuchen. Ist die Mobilität stark eingeschränkt und der Leidensdruck groß, ziehen sich Betroffene gerne aus dem Sozialleben zurück.

Oft ist dieses Symptom die Vorstufe für eine Dranginkontinenz oder andere schwerwiegende Erkrankungen, die dringend abgeklärt werden sollten. Es gibt zahlreiche einfache Behandlungsmethoden, die wir Ihnen nach einer umfassenden Untersuchung in unserem Urologenzentrum anbieten können.

Was ist die Ursache für vermehrtes Wasserlassen?

Je mehr Flüssigkeit dem Körper zugeführt wird, desto mehr scheidet er aus. Ein ständig erhöhtes Durstgefühl bedingt ebenfalls eine Erhöhung der Trinkmenge. Des Weiteren führt auch eine verringerte Blasenfüllung bei gleichbleibender Trinkmenge zu vermehrtem Harndrang. Das kann ernsthafte Ursachen haben.

Häufiges Wasserlassen kann symptomatisch für Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), für ernst zu nehmende Nieren- und Blasenerkrankungen oder für eine vergleichsweise harmlose Vergrößerung der Prostata sein. Auch bei Blasen- oder Prostataentzündungen werden oft in kurzen Abständen kleine Mengen Urin ausgeschieden, was sehr schmerzhaft sein kann. Wenn man keine Ursache für den häufigen Harndrang findet, spricht man von einer „idiopathischen, überaktiven Blase“.

Was können Sie tun?

Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin im Urologenzentrum. Wenn Sie vor Ihrem Termin ein Blasentagebuch anfertigen, es mitbringen und für eine harmlose Harnflussmessung mit gut gefüllter Blase in die Ordination kommen, können wir Ihnen sofort nach der Untersuchung eine optimale Therapie anbieten.

Wie viel trinken ist gesund?

Lesen Sie hier mehr zu dieser häufig gestellten Frage.