Hodenhochstand oder Kryptorchismus

Der Hodenhochstand, die Fehllage der Hoden, zählt zu den häufigsten urologischen Erkrankungen bei Kindern. Der Hoden liegt dabei nicht im Hodensack, sondern im Leistenkanal oder sogar in der Bauchhöhle. Hodenhochstand kann zu eingeschränkter Fruchtbarkeit und sogar Krebs führen. Eine Behandlung noch vor dem Ende des ersten Lebensjahres ist daher unbedingt notwendig!

Wie kann ich einen Hodenhochstand bei meinem Kind erkennen?

Sollten Sie bei Ihrem Kind die/den Hoden nicht tasten bzw. sehen können, sollten Sie dringend einen Termin bei unserer Kinderurologin im Urologenzentrum vereinbaren um das Risiko von Hodenkrebs oder der Unfruchtbarkeit zu vermeiden.

Abklärung und Therapie

Die Diagnose „Hodenhochstand“ wird in der Regel mittels Ultraschalluntersuchung gestellt. In manchen Fällen ist noch zusätzlich eine Magnetresonanz-Tomographie oder eine Laparaskopie (Bauchspiegelung) notwendig. Sollte es nicht gelingen mit einer medikamentösen Therapie den Hoden wieder in den Hodensack zu bekommen ist ein operatives Vorgehen unumgänglich.

Unterscheidung zu Gleithoden und Pendelhoden

Bei einem Gleit- bzw. Pendelhoden ist der Hoden zumindest zeitweise im Hodensack. Ob eine Therapie notwendig ist, entscheiden wir mithilfe eines Hodenprotokolls in unserer kinderurologischen Sprechstunde.

Hier können Sie zur Dokumentation ein Hodenlageprotokoll herunterladen.

Vereinbaren Sie für sich und Ihren Sohn einen Termin in unserer kinderurologischen Sprechstunde.