Was ist eine Vorhautverengung?

Eine Vorhautverengung (Phimose) ist im Neugeborenen- und Säuglingsalter durchaus normal. Sie kann angeboren sein oder durch Vernarbung entstehen, wenn zu früh versucht wurde, die Vorhaut zurückzuziehen. Eine Entzündung kann ebenfalls ursächlich für eine Vorhautverengung sein.

Wann soll ich zum Kinderurologen?

Während des zweiten Lebensjahres, spätestens aber im dritten Lebensjahr, lässt sich die Vorhaut in der Regel leicht über die Eichel zurückschieben. Die Eichel und Vorhaut sind dann in der Regel nicht mehr fest miteinander verklebt.

Vereinbaren Sie eine kinderurologische Sprechstunde im Urologenzentrum bei folgenden kinderurologischen Erkrankungen:

  • Vorhautverengungen ab dem 5. Lebensjahr
  • Entzündungen unterschiedlicher Art und Beschwerden beim Wasserlassen

 

Symptome einer Vorhautverengung

Die Phimose kann völlig beschwerdefrei sein, aber auch Entzündungen oder Schwierigkeiten beim Urinieren verursachen. Man unterscheidet zwischen einer vollständigen und einer unvollständigen Phimose. Während bei der unvollständigen Phimose die Vorhaut nur beim erigierten Glied nicht zurückgeschoben werden kann, ist dies bei der vollständigen Phimose auch bei erschlafftem Glied der Fall.

Therapie der Vorhautverengung

Ziehen Sie bei einer Vorhautverengung keinesfalls die Vorhaut mit Gewalt zurück, da dabei die Verletzungsgefahr groß ist, womit die Verengung noch verstärkt werden kann.

Falls sich die Vorhaut nicht zurück ziehen lassen sollte, vereinbaren Sie für sich und Ihren Sohn einen Termin in unserer kinderurologischen Sprechstunde. Wir besprechen dann gemeinsam mit Ihnen die verschiedenen Therapie-Möglichkeiten.