Stoßwellentherapie bei Erektionsstörungen (ESWT)

Bei einer Erektionsstörung bzw. der sogenannten erektilen Dysfunktion handelt es sich um eine Störung, wodurch der Mann sprichwörtlich „keinen hoch“ bekommen kann.

Zunächst ist es wichtig zwischen organischen und psychogenen Erektionsproblemen zu unterscheiden.

Organische Erektionsprobleme:

…finden meist ihren Ursprung in einem Gefäß- oder Nervenschaden. Übergewicht, Bluthochdruck oder auch Diabetes sind hierfür häufige Ursachen. Fortgeschrittenes Alter ist ebenfalls oft Grund einer solchen Dysfunktion, bei 70-80-Jährigen liegt die Wahrscheinlichkeit hierfür bei über 50%. Hierbei sollte aber nicht außer Acht gelassen werden, dass Erektionsstörungen auch immer jüngeren Alter auftreten können. Gründe hierfür können zum Beispiel Stress, Burn-out oder auch Beziehungsprobleme sein. Auch organische Probleme wie eine chronische Prostataentzündung oder ein Hormonmangel können Grund für eine erektile Dysfunktion im jüngeren Alter sein.

Prozentualer Anteil von Erektionsstörungen nach Altersgruppen:

  • 70-80 Jahre 50% oder mehr
  • 60-69 Jahre 34%
  • 50-59 Jahre 16%
  • 40-49 Jahre 10%
  • 30-39 Jahre   2%

Psychogene Erektionsprobleme:

… liegen anders als der Name es vermuten lässt keiner psychischen Störung zugrunde, sondern einer Überaktivierung des vegetativen Nervensystems. Der „Sympathikus“ wirkt kontrasexuell – dieser wird bei Stress, Furcht, Kampf und Flucht aktiviert. Der Sympathikus konzentriert sich auf lebensnotwendige Situationen, wozu Erektionen nicht gehören – sie wirken hier sogar kontraproduktiv. Gründe für diese Stress-, Furcht-, Kampf-, oder Fluchterscheinungen sind meist Versagensangstund Performancedruck (besonders gefördert durch Pornografie).

Was tun bei erektiler Dysfunktion?

Um zu klären, worum es sich genau handelt und wie am besten vorgegangen werden sollte, wird ein sexualmedizinisches Arztgespräch empfohlen.

Die Behandlung mittels moderner extrakorporaler Stoßwellentherapie (ESWT)

Lange Zeit wurden Erektionsstörungen medikamentös behandelt, was zwar die Symptome bekämpft, jedoch nicht zur Heilung führt. Weil ein lebenslanges Einnehmen von Erektionsmitteln nicht die Lösung sein kann, aber auch, weil diese ihre Wirksamkeit verlieren können, wird heutzutage oft auf die Stoßwellentherapie (ESWT) gesetzt.

Diese Therapie wird üblicherweise jeweils einmal wöchentlich in sechs Sitzungen abgehalten, kann jedoch auf Patientenwunsch individuell angepasst werden. Eine Sitzung nimmt nicht mehr als 15 bis 20 Minuten In Anspruch.

Duolith SD1-Stoßwellengerät

Das Urologenzentrum Wien behandelt seine Patienten mit dem aktuellsten Gerät am Markt, dem Duolith SD1. Hiermit werden Impulse durch den Penis geleitet, welche zur Regeneration von verengten oder geschwächten Blutgefäßen führen. Anders als bei älteren Geräten wird mit dem Duolith SD1 der Penis nicht punktuell, sondern flächendeckend von den Impulsen getroffen, was zu einer deutlich höheren Erfolgsquote führt. Bei leichten Erektionsstörungen führt die Behandlung in etwa 80% der Fälle zur Heilung, was ein wirklicher Durchbruch in diesem Gebiet ist.

Unser Angebot – 1. Sitzung GRATIS

Leider übernehmen die Krankenkassen die Kosten für eine ESWT Sitzung nicht. Das Urologenzentrum Wien übernimmt jedoch für Sie die Kosten für die erste Sitzung von 120 Euro, wenn Sie das empfohlene 6-Wochen Paket buchen.

Vereinbaren Sie noch heute einen Termin, wenn Sie mehr über die Behandlung erfahren möchten.